Dachstuhlbrand in Norden
Von Finn · · 2 Min. Lesezeit

Bewohner retten sich rechtzeitig aus brennendem Wohnhaus Ein schwerer Dachstuhlbrand hat in der Nacht zum Sonntag ein Wohnhaus am Burggraben in Norden unbewohnbar gemacht. Dichter Rauch und meterhohe Flammen waren über dem Gebäude zu sehen. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit…
Bewohner retten sich rechtzeitig aus brennendem Wohnhaus
Ein schwerer Dachstuhlbrand hat in der Nacht zum Sonntag ein Wohnhaus am Burggraben in Norden unbewohnbar gemacht. Dichter Rauch und meterhohe Flammen waren über dem Gebäude zu sehen. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Verletzt wurde nach bisherigen Angaben niemand.
Gegen 3.35 Uhr gingen die ersten Notrufe bei der Leitstelle Ostfriesland ein. Zu diesem Zeitpunkt drang bereits dichter Rauch aus dem Dach des Wohnhauses. In dem Gebäude befinden sich zwei Wohneinheiten.
Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr war die Polizei vor Ort. Die Beamten weckten weitere Bewohner und machten auch Menschen in den angrenzenden Häusern auf die Gefahr aufmerksam. Alle Mieter des betroffenen Wohnhauses konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen.
Dachstuhl steht plötzlich in Vollbrand
Als die Freiwillige Feuerwehr Norden eintraf, verschärfte sich die Situation. Der Dachstuhl stand innerhalb kurzer Zeit vollständig in Flammen. Starker Wind drückte den Rauch nach unten und hüllte auch ein benachbartes Wohnhaus ein.
In diesem Gebäude befanden sich zwei Frauen. Eine von ihnen war nach Angaben der Feuerwehr hilfebedürftig und hätte das Haus nicht ohne Unterstützung verlassen können. Feuerwehr und Rettungsdienst brachten die Seniorin gemeinsam ins Freie.
Das Deutsche Rote Kreuz kümmerte sich anschließend um die Bewohner und die weiteren betroffenen Personen. Wegen der starken bodennahen Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung zusätzlich über Warn Apps informiert.
Löscharbeiten über Drehleiter und im Gebäude
Die Feuerwehr begann einen umfangreichen Löschangriff. Einsatzkräfte unter Atemschutz gingen in das Wohnhaus vor und bekämpften die Flammen von innen. Gleichzeitig wurde das Feuer von außen über eine Drehleiter gelöscht.
Nach ungefähr einer Stunde war der Brand unter Kontrolle. Damit war der Einsatz jedoch noch lange nicht beendet. Unter den Dachziegeln und an der Schornsteinverkleidung befanden sich weiterhin Glutnester.
Die Einsatzkräfte mussten Teile des Daches in aufwendiger Handarbeit öffnen. Dachziegel und Verkleidungen wurden entfernt, damit auch versteckte Brandstellen gefunden und vollständig gelöscht werden konnten.
Die Wasserversorgung wurde über Hydranten und einen Feuerlöschbrunnen sichergestellt. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis etwa 8 Uhr am Morgen. Während des gesamten Einsatzes blieb die Straße Burggraben vollständig gesperrt.
