Bei einer groß angelegten Verkehrskontrolle in Aurich haben Polizei und weitere Behörden zahlreiche Verstöße festgestellt. Insgesamt wurden 277 Verkehrsteilnehmende überprüft. Bei annähernd der Hälfte der kontrollierten Personen gab es Beanstandungen.

Die Kontrolle fand auf dem Parkplatz der Sparkassenarena statt. Zwischen 16 Uhr und 23 Uhr wurde der Verkehr von der Emder Straße über das Gelände geleitet.

122 Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt

Die Einsatzkräfte registrierten insgesamt 130 Verstöße. In 122 Fällen handelte es sich um Verkehrsordnungswidrigkeiten.

Dazu gehörten Verstöße gegen die Gurtpflicht und die Benutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt. Auch fehlende Verbandskästen, Warndreiecke und Warnwesten wurden beanstandet.

Darüber hinaus entdeckten die Kontrolleure Fahrzeuge mit technischen oder baulichen Veränderungen. Solche Veränderungen können zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen, wenn sie nicht ordnungsgemäß geprüft und eingetragen wurden.

Autofahrer unter Drogeneinfluss

Bei zwei Autofahrern stellten die Einsatzkräfte Hinweise auf einen möglichen Drogenkonsum fest. Beiden Personen wurde eine Blutprobe entnommen. Sie durften ihre Fahrt nicht fortsetzen.

Die Ergebnisse der Blutuntersuchungen entscheiden darüber, welche weiteren rechtlichen Folgen auf die Betroffenen zukommen.

Zwei weitere Personen waren nach Angaben der Polizei ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Gegen sie wurden Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Weitere Straftaten aufgedeckt

Die Kontrolle beschränkte sich nicht nur auf die Verkehrssicherheit. Die beteiligten Behörden stellten außerdem eine Urkundenfälschung, einen Verstoß gegen das Waffengesetz und einen möglichen Steuerverstoß fest.

Während der Kontrollaktion konnte zudem ein bestehender Haftbefehl vollstreckt werden. Weitere Einzelheiten zu der betroffenen Person teilte die Polizei nicht mit.

Viele Behörden gemeinsam im Einsatz

An der Kontrolle beteiligten sich Polizeikräfte aus Aurich, Norden und Wittmund. Unterstützt wurden sie durch Beschäftigte des Landkreises Aurich, Beamte des Hauptzollamtes Oldenburg und zwei Gutachter der DEKRA.

Auch ein Richter des Amtsgerichtes Aurich war vor Ort. Das Technische Hilfswerk aus Aurich unterstützte den Einsatz mit technischer Ausstattung und der Versorgung der Einsatzkräfte.