Die Polizei auf Borkum und Norderney bekommt Verstärkung auf vier Rädern. Beide Inseln werden mit elektrischen Geländefahrzeugen ausgestattet. Die sogenannten E-Quads sollen den Einsatzkräften besonders dort helfen, wo gewöhnliche Streifenwagen an ihre Grenzen stoßen.

Nach Angaben der Polizeidirektion Osnabrück handelt es sich um Fahrzeuge des Typs Polaris Ranger XP Kinetic. Ihr Allradantrieb ermöglicht Fahrten auf schwierigem Untergrund, etwa an Stränden und in unwegsamen Inselbereichen. Zur Ausstattung gehören auch Blaulicht und Martinshorn.

Die Fahrzeuge erreichen laut Polizei bis zu 60 Kilometer pro Stunde. Ihre Reichweite wird mit ungefähr 70 Kilometern angegeben. Aufgeladen werden können sie an einer gewöhnlichen Steckdose.

Eine Ladefläche bietet Platz für Einsatzmaterial. Dort lassen sich beispielsweise Geräte zur Spurensicherung oder sichergestellte Gegenstände transportieren. Damit sollen die Fahrzeuge nicht nur für Streifenfahrten, sondern für unterschiedliche polizeiliche Aufgaben nutzbar sein.

Die Entscheidung baut auf Erfahrungen von Juist auf. Dort setzt die Polizei bereits seit Dezember 2019 ein elektrisch angetriebenes Geländefahrzeug ein. Die positiven Erfahrungen führten nach Angaben der Direktion zu weiteren Erprobungen und schließlich zur Ausstattung zusätzlicher Inselstationen.

Gegenüber dem NDR betonte eine Polizeisprecherin vor allem die Wendigkeit und die Vorteile auf unwegsamem Gelände. Bei entsprechenden Einsatzwegen könnten die Beamten mit den Fahrzeugen zudem schneller vor Ort sein als mit dem Fahrrad.

Der elektrische Antrieb verursacht weniger Motorgeräusche. Die Polizei sieht darin Vorteile für Tiere, Urlauber und bestimmte nächtliche Einsätze.

Mit der neuen Ausstattung erhalten Borkum und Norderney damit Fahrzeuge, die gezielt auf die besonderen Bedingungen der Inseln zugeschnitten sind.

Das Titelbild ist eine symbolische Darstellung und zeigt nicht das konkrete Polizeifahrzeug.

Hinweis Dieser Beitrag und das Titelbild wurden mit KI erstellt.