200.000 Menschen auf dem Kramermarkt Ein Zugang zeitweise gesperrt
Von Finn · · 2 Min. Lesezeit

Der Oldenburger Kramermarkt hat bereits kurz nach seiner Eröffnung einen außergewöhnlich großen Besucherandrang erlebt. Rund 200.000 Menschen kamen nach Angaben der Polizei im Laufe des Samstags auf das Veranstaltungsgelände bei den Weser Ems Hallen. Das gute Wetter lockte zahlreiche Familien,…
Der Oldenburger Kramermarkt hat bereits kurz nach seiner Eröffnung einen außergewöhnlich großen Besucherandrang erlebt. Rund 200.000 Menschen kamen nach Angaben der Polizei im Laufe des Samstags auf das Veranstaltungsgelände bei den Weser Ems Hallen.
Das gute Wetter lockte zahlreiche Familien, Jugendliche und Kramermarktfans nach Oldenburg. Zwischen Fahrgeschäften, Verkaufsständen, Festzelten und Imbissbuden wurde es vor allem am frühen Abend besonders voll.
Aufgrund des starken Andrangs musste der Zugang aus Richtung der sogenannten Orgel zeitweise gesperrt werden. Mit der Maßnahme sollte der weitere Besucherzustrom geordnet und sicher auf das Gelände geleitet werden.
Wichtig ist dabei, dass nicht der gesamte Kramermarkt geschlossen wurde. Besucherinnen und Besucher konnten während der vorübergehenden Sperrung andere Eingänge benutzen. Die Zugangsbeschränkung diente nach Angaben der Polizei ausschließlich dazu, die Menschenströme besser zu verteilen.
Der enorme Andrang zeigt, welche Bedeutung der Kramermarkt für Oldenburg und den gesamten Nordwesten besitzt. Das traditionsreiche Volksfest findet in diesem Jahr bereits zum 419. Mal statt und gehört zu den größten Veranstaltungen dieser Art in Norddeutschland.
Auf dem rund 90.000 Quadratmeter großen Gelände befinden sich mehr als 200 Fahrgeschäfte, Buden, Verkaufsstände und gastronomische Angebote. Neben bekannten Klassikern gehören auch neue Attraktionen und verschiedene Programmhöhepunkte zum diesjährigen Angebot.
Der Kramermarkt wurde am 2. Oktober eröffnet und läuft noch bis zum 11. Oktober. Die Stadt rechnet während der gesamten Veranstaltung mit bis zu 1,5 Millionen Gästen. Die bereits am ersten Wochenende gezählten 200.000 Besucher zeigen, dass diese Größenordnung durchaus erreicht werden könnte.
Für die Verantwortlichen bleibt die Steuerung der Besucherströme eine wichtige Aufgabe. Gerade an Wochenenden und bei gutem Wetter kann das Gelände innerhalb kurzer Zeit sehr voll werden. Die zeitweise Sperrung eines einzelnen Zugangs zeigt, dass das Sicherheitskonzept bei starkem Andrang flexibel angepasst werden kann.
Wer den Kramermarkt in den kommenden Tagen besuchen möchte, sollte besonders zu den Hauptzeiten mit vollen Wegen und möglichen Wartezeiten an einzelnen Eingängen rechnen. Eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann die Parkplatzsuche rund um das Gelände vermeiden.
Der Kramermarkt bleibt noch bis zum 11. Oktober geöffnet. Weitere Höhepunkte und Veranstaltungen sollen in den kommenden Tagen zahlreiche zusätzliche Besucher nach Oldenburg locken.
