B 436 zwischen Strackholt und Voßbarg voll gesperrt
Von Finn · · 2 Min. Lesezeit

Auf der B 436 zwischen Strackholt und Voßbarg müssen sich Verkehrsteilnehmer derzeit auf eine längere Vollsperrung einstellen. Seit dem 28. September wird die Bundesstraße umfassend saniert. Neben der Fahrbahn erhält auch der parallel verlaufende Radweg eine neue Oberfläche. Die Arbeiten betreffen…
Auf der B 436 zwischen Strackholt und Voßbarg müssen sich Verkehrsteilnehmer derzeit auf eine längere Vollsperrung einstellen. Seit dem 28. September wird die Bundesstraße umfassend saniert. Neben der Fahrbahn erhält auch der parallel verlaufende Radweg eine neue Oberfläche.
Die Arbeiten betreffen nach Angaben der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr den Bereich von der Einmündung Holtackersweg bis kurz vor die Zufahrt zum Möbelhaus Buss. Eine Vollsperrung sei notwendig, damit die Arbeiten sicher durchgeführt werden können.
Umleitung über Wilhelmsfehn und Großefehn
Der überörtliche Verkehr wird von Wiesmoor über Wilhelmsfehn und Großefehn nach Strackholt geleitet. Die Umleitung führt über die Landesstraße 12 sowie die Kreisstraßen 105 und 101. In der Gegenrichtung gilt dieselbe Strecke.
Autofahrer sollten für ihre Fahrten mehr Zeit einplanen und der ausgeschilderten Umleitung folgen. Auch für Berufspendler, Lieferdienste und andere regelmäßige Nutzer der B 436 entstehen dadurch längere Wege.
Grundstücke bleiben grundsätzlich erreichbar
Anwohner sollen ihre Grundstücke grundsätzlich weiterhin erreichen können. Auch die Erreichbarkeit der Betriebe im betroffenen Bereich und des Kindergartens in Voßbarg soll nach Angaben der Stadt Wiesmoor gewährleistet bleiben.
Während einzelner Bauabschnitte kann es dennoch zu Einschränkungen kommen. Betroffene sollten deshalb auf Hinweise der ausführenden Firma und die Beschilderung vor Ort achten.
Unterschiedliche Angaben zur Dauer
Zur geplanten Dauer der Sperrung gibt es unterschiedliche Angaben. Die Stadt Wiesmoor hatte zunächst den 30. Oktober als voraussichtliches Ende genannt. Die Landesbehörde rechnet dagegen mit einer Bauzeit von rund eineinhalb Monaten und einer Fertigstellung bis Mitte November.
Welcher Termin tatsächlich eingehalten werden kann, hängt unter anderem vom Baufortschritt und von den Wetterbedingungen ab. Verkehrsteilnehmer sollten deshalb auch nach Ende Oktober mit möglichen Einschränkungen rechnen.
Rund 1,5 Millionen Euro für die Sanierung
Die Kosten für die Erneuerung der Fahrbahn und des Radweges liegen nach Angaben der Landesbehörde bei rund 1,5 Millionen Euro. Die Finanzierung übernimmt der Bund.
Mit der Maßnahme soll ein stark genutzter Abschnitt der B 436 wieder in einen besseren Zustand gebracht werden. Bis zum Abschluss der Arbeiten ist allerdings Geduld gefragt. Besonders zu den üblichen Berufsverkehrszeiten können auf den Umleitungsstrecken zusätzliche Belastungen entstehen.
