Gefälschter Überweisungsträger in Moormerland Bank verhindert fünfstelligen Schaden
Von Finn · · 2 Min. Lesezeit

Ein aufmerksamer Blick in einer Bankfiliale hat in Moormerland vermutlich einen erheblichen finanziellen Schaden verhindert. Unbekannte versuchten offenbar, mit einem gefälschten Überweisungsträger einen niedrigen fünfstelligen Betrag vom Konto eines anderen Menschen abbuchen zu lassen. Der…
Ein aufmerksamer Blick in einer Bankfiliale hat in Moormerland vermutlich einen erheblichen finanziellen Schaden verhindert. Unbekannte versuchten offenbar, mit einem gefälschten Überweisungsträger einen niedrigen fünfstelligen Betrag vom Konto eines anderen Menschen abbuchen zu lassen.
Der verdächtige Überweisungsträger ging am 25. September per Post bei einer Bankfiliale in der Rudolf Eucken Straße ein. Mit dem Formular sollte die Bank angewiesen werden, im Namen des betroffenen Kontoinhabers eine größere Geldsumme zu überweisen.
Der Auftrag wirkte jedoch offenbar nicht überzeugend. Aufgrund der Gesamtumstände nahm die Bank Kontakt mit dem vermeintlichen Auftraggeber auf. Dabei stellte sich heraus, dass dieser die Überweisung nicht veranlasst hatte. Auch die Unterschrift auf dem eingereichten Formular war gefälscht.
Bank verhindert finanziellen Schaden
Die Bank führte die Überweisung nicht aus. Dadurch entstand nach Angaben der Polizei kein finanzieller Schaden. Die Ermittlungen zu dem Betrugsversuch wurden aufgenommen. Wie die Täter an die persönlichen Daten und die Unterschrift des Betroffenen gelangten, wurde bislang nicht mitgeteilt.
Der Fall zeigt, dass Betrugsversuche nicht ausschließlich über Telefonanrufe, gefälschte Nachrichten oder Online Banking stattfinden. Auch klassische Überweisungsträger aus Papier können für einen Betrugsversuch missbraucht werden.
Kontobewegungen regelmäßig prüfen
Bankkundinnen und Bankkunden sollten ihre Kontobewegungen regelmäßig kontrollieren. Unbekannte Abbuchungen oder Überweisungen sollten sofort mit der eigenen Bank geklärt werden. Dabei sollten ausschließlich die bekannten Kontaktdaten der Bank verwendet werden.
Wer einen möglichen Betrugsversuch bemerkt, sollte schnell handeln und die Bank sowie die Polizei informieren. Bei einem Verdacht auf gestohlene Zugangsdaten sollte außerdem der Zugang zum Online Banking unverzüglich gesperrt werden.
Auch persönliche Unterlagen mit Kontodaten sollten nicht offen herumliegen oder vollständig im Altpapier landen. Nicht mehr benötigte Schreiben und Formulare sollten so vernichtet werden, dass Namen, Kontodaten und Unterschriften nicht mehr lesbar sind.
Wichtige Warnung für die Region
In diesem Fall verhinderten die Kontrolle der Bank und die direkte Rückfrage beim Kontoinhaber eine Überweisung über einen niedrigen fünfstelligen Betrag. Der Vorfall macht deutlich, wie wichtig Aufmerksamkeit sowohl bei Geldinstituten als auch bei den Kundinnen und Kunden ist.
