Heizsaison startet: So bleiben Wohnungen warm, ohne unnötig Energie zu verbrauchen
Von Finn · · 2 Min. Lesezeit

Mit dem 1. Oktober beginnt üblicherweise die Heizperiode. Gesetzlich festgeschrieben ist dieser Zeitraum nicht. Viele Mietverträge und Hausverwaltungen orientieren sich jedoch am Zeitraum vom **1. Oktober bis zum 30. April**. Entscheidend bleiben die tatsächlichen Temperaturen und der Zustand des…
Mit dem 1. Oktober beginnt üblicherweise die Heizperiode. Gesetzlich festgeschrieben ist dieser Zeitraum nicht. Viele Mietverträge und Hausverwaltungen orientieren sich jedoch am Zeitraum vom **1. Oktober bis zum 30. April**. Entscheidend bleiben die tatsächlichen Temperaturen und der Zustand des Gebäudes.
Die Heizung aus Spargründen vollständig ausgeschaltet zu lassen, ist nicht immer eine gute Idee. Kühlt eine Wohnung stark aus, steigt das Risiko für Feuchtigkeit und Schimmel.
## Die richtige Temperatur für jeden Raum
Das Umweltbundesamt empfiehlt als Orientierung ungefähr 20 Grad im Wohnbereich, 18 Grad in der Küche und 17 Grad im Schlafzimmer. Jedes zusätzliche Grad erhöht den Energieverbrauch. Gleichzeitig sollten regelmäßig genutzte Räume nicht dauerhaft unter etwa 16 bis 18 Grad auskühlen.
Thermostatstufe fünf sorgt übrigens nicht dafür, dass ein Raum schneller warm wird. Sie führt lediglich dazu, dass der Heizkörper länger heizt und eine höhere Endtemperatur anstrebt.
## Stoßlüften statt dauerhaft gekippter Fenster
Während der Heizperiode sollten Fenster nicht stundenlang auf Kipp stehen. Dadurch kühlen Wände und Fensterbereiche aus, während nur wenig Luft ausgetauscht wird.
Besser ist mehrmals tägliches Stoßlüften. Nach dem Duschen, Kochen oder Wäschetrocknen sollte zusätzliche Feuchtigkeit möglichst schnell nach draußen gelangen. Ein Hygrometer kann helfen: Als guter Orientierungsbereich gelten etwa **40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchtigkeit**.
Während des Lüftens sollte das Thermostat heruntergedreht werden. Anschließend werden die Fenster wieder vollständig geschlossen.
## Heizkörper freihalten
Möbel, lange Vorhänge oder Wäschestücke direkt vor dem Heizkörper verhindern, dass sich die Wärme gleichmäßig im Raum verteilt. Auch Thermostate sollten nicht verdeckt sein, da sie sonst die Raumtemperatur falsch erfassen können.
Gluckert ein Heizkörper oder wird er nicht richtig warm, kann sich Luft im System befinden. Mieter sollten bei Problemen zunächst Hausverwaltung, Hausmeister oder Vermieter informieren und nicht ohne Kenntnisse an der Anlage arbeiten.
## Vorsicht vor Kohlenmonoxid
Kamine und andere Feuerstätten müssen sachgerecht betrieben und regelmäßig überprüft werden. Bei einer unvollständigen Verbrennung kann das unsichtbare und geruchlose Gas Kohlenmonoxid entstehen.
