Welttierschutztag: Warum die Tierheime in Ostfriesland unsere Hilfe brauchen
Von Finn · · 2 Min. Lesezeit

Am heutigen 4. Oktober wird der Welttierschutztag begangen. Er erinnert daran, dass Tiere Schutz, verantwortungsvolle Haltung und eine verlässliche Versorgung benötigen. Der Aktionstag geht auf den Tierschützer Heinrich Zimmermann zurück und wurde auf den Gedenktag des Franz von Assisi gelegt.…
Am heutigen 4. Oktober wird der Welttierschutztag begangen. Er erinnert daran, dass Tiere Schutz, verantwortungsvolle Haltung und eine verlässliche Versorgung benötigen.
Der Aktionstag geht auf den Tierschützer Heinrich Zimmermann zurück und wurde auf den Gedenktag des Franz von Assisi gelegt. Tierschutzorganisationen nutzen den Termin jedes Jahr, um auf Missstände und die Situation der Tierheime aufmerksam zu machen.
## Viele Einrichtungen arbeiten an ihrer Belastungsgrenze
Nach zuletzt veröffentlichten Angaben des Deutschen Tierschutzbundes nehmen deutsche Tierheime jährlich ungefähr 350.000 Tiere neu auf. 49 Prozent der befragten Einrichtungen waren demnach voll oder bereits überbelegt. Gleichzeitig fehlten bundesweit erhebliche Investitionsmittel für Krankenstationen, Sanierungen und Modernisierungen.
Hinter diesen Zahlen stehen ausgesetzte Haustiere, Fundtiere, behördliche Sicherstellungen und Tiere, deren Halter sich aus gesundheitlichen oder finanziellen Gründen nicht mehr kümmern können.
## Hilfe wird auch in Ostfriesland benötigt
Das Tierheim Aurich gibt Hunden und Katzen in Not ein vorübergehendes Zuhause. Als gemeinnütziger Verein ist die Einrichtung auf Unterstützung angewiesen, um Futter, tierärztliche Behandlungen und den laufenden Betrieb zu finanzieren. Gesucht werden außerdem Paten und Menschen, die sich praktisch einbringen möchten.
Auch der Tierschutzverein Emden bittet um Geld- und Sachspenden. Darüber hinaus werden ehrenamtliche Helfer für unterschiedliche Bereiche gesucht. Mitgliedschaften bieten den Vereinen eine besser planbare, regelmäßige Unterstützung.
Weitere Anlaufstellen gibt es unter anderem in Hage, im Rheiderland und bei verschiedenen Katzen- und Tierhilfsvereinen.
## So kann jeder helfen
Unterstützung muss nicht immer aus einer großen Spende bestehen. Möglichkeiten sind beispielsweise:
- eine Tierpatenschaft übernehmen
- benötigtes Futter oder Sachspenden abgeben
- Mitglied in einem Tierschutzverein werden
- bei Veranstaltungen oder Fahrdiensten helfen
- nach Absprache Hunde ausführen oder Katzen beschäftigen
- eine geeignete Pflegestelle anbieten
- ein Tier nach sorgfältiger Beratung adoptieren
Vor einer Sachspende sollte beim jeweiligen Verein nachgefragt werden, was tatsächlich benötigt wird. Ungeeignete oder große Mengen nicht benötigter Gegenstände können für ein Tierheim zusätzliche Arbeit verursachen.
